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Meilensteine in der Geschichte Eternas

Seit 1856 fertigt Eterna mechanische Uhren höchster Qualität nach traditioneller Uhrmacherkunst. In ihrer über 150-jährigen Geschichte haben Eternas Werkstätten eine Vielzahl von bedeutenden Entwicklungen hervorgebracht.

1850er Jahre

Am 7. November 1856 gründen der Arzt Josef Girard und der 28-jährige Schullehrer Urs Schild in Grenchen die Rohwerkefabrik "Dr. Girard & Schild". Acht Jahre später regelt das Unternehmen schriftlich die gegenseitigen Rechte und Pflichten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

1860er Jahre

Dr. Girard verkaufte seine Anteile für 35.000 Schweizerfranken an Urs Schild, um sich fortan wieder ganz dem erlernten Beruf als Arzt widmen zu können.

1870er Jahre

In einem Neubau halten erste Fertigungsautomaten Einzug, angetrieben von Wasserkraft und einer Dampfmaschine. Die erste, komplett selbst gefertigte Uhr macht den Betrieb zur Manufaktur.

1880er Jahre

Urs Schild nimmt ein Mandat als Schweizer Nationalrat an. Sechs Jahre später, im Alter von nur 58 Jahren, verstirbt er. Im darauffolgenden Jahr erscheint erstmals der Name Eterna auf dem Zifferblatt einer Taschenuhr.

1890er Jahre

Die Firma wird umgewandelt in die Kollektivgesellschaft „Gebr. Schild & Co.“ mit Elise, Walter, Max und Theodor Schild als Teilhaber. Theodor Schild, studierter Maschinenbauingenieur, übernimmt 1899 die Leitung der Manufaktur und führt sie während den nächsten 33 Jahren.

1900er Jahre

Eterna beschäftigt sich frühzeitig und intensiv mit der Armbanduhr, dem neuen Stern am Uhrenhimmel. Bester Beweis dafür ist ein Patentantrag 1904 für ein spezielles Armbanduhrgehäuse mit beweglichen Sicherheits-Bandanstößen. Eterna reicht vier Jahre später den Patentantrag für den weltweit ersten Armbandwecker ein.

1910er Jahre

Im Rahmen der Brüsseler Weltausstellung erkennt die Jury Eterna 1910 den „Grand Prix" zu. Vier Jahre später stellt Eterna anlässlich der Schweizerischen Landesausstellung den weltweit ersten in Serie hergestellten Armbandwecker vor

1920er Jahre

In diesem Jahrzehnt kann die Eterna in einem Jahr mehr als eine Million Rohwerke herstellen und verkaufen. Ausserdem werden zahlreiche Neuheiten entwickelt und präsentiert, wie eine Feuerzeug-Uhr, die sich durch Betätigung des Anzünders aufzieht und die „Hexa“, eine patentierte Selbstaufzugs-Sportuhr im festen Etui.

1930er Jahre

Eterna brilliert mit dem kleinsten, serienmässig hergestellten Baguettewerk für Damen-Armbanduhren. 1932 dann die Aufteilung des Unternehmens in zwei Aktiengesellschaften: Die „ETA AG" für die Fabrikation der Rohwerke und die Eterna AG für die Fertigung der Präzisionsuhren. Darüber hinaus beginnt die Eterna AG mit der Herstellung von Armband-Chronographen sowie den neuen, rechteckigen Eterna-Armbanduhren mit Zentralsekunde.

1940er Jahre

1948 ist die Geburtsstunde des kugelgelagerten und deshalb reibungsarmen Rotorsystems, das als Eterna-Matic in die Uhrengeschichte eingehen wird. Diese Neuheit wird zum Standard für alle Automatikwerke. Das signifikante Eterna Logo in Gestalt fünf kleiner Kugeln gelangt aufs Zifferblatt.

1947

1947 stach der norwegische Archäologe Thor Heyerdahl mit fünf weiteren Wissenschaftlern auf einem einfachen Floss aus Balsaholz von der peruanischen Küste aus in den Pazifischen Ozean, ausgestattet mit spezialangefertigten Eterna Uhren.

1950er Jahre

Ein prächtiges Jahrzehnt für Eterna, feiert sie doch unter anderem das 100-jährige Firmenjubiläum mit der extraflachen „Centenaire" Automatik. Die Lancierung der „Golden-Heart" ist die Krönung auf dem Sektor der Damenuhren. Das weltweit kleinste Automatik-Werk mit massivem Goldrotor findet an die Handgelenke von Gina Lollobrigida und Brigitte Bardot. Eterna entwickelt die „KonTiki 20", eine Hommage an die Expedition des norwegischen Forschers Thor Heyerdahl 1947.

1960er Jahre

1962 ist die „Eterna-Matic 3000 Dato“ die flachste Herren-Armbanduhr mit automatischem Aufzug und Fensterdatum. Die Werkshöhe beträgt 3,6 mm. Mit nur vier mm brilliert die „Sahida" Automatik bei den Damen.

1970er Jahre

Das Jahrzehnt der Elektronik. Eterna lanciert zuerst mit der „Eterna-Sonic" ihre erste elektronische Armbanduhr mit Stimmgabel-Resonator und 1974 die erste mit Quarz-Uhrwerk und analoger Zeitanzeige. 1979 stellt Eterna mit der „Estrellita Quartz" einen weiteren Rekord auf: Es handelt sich um die weltweit kleinste wasserdichte Quarzuhr. Ihr Uhrwerk wiegt lediglich 1,06 Gramm.

1980er Jahre

Die Linie „Museum" bricht den absoluten Flachheitsrekord aller Kategorien: Die Höhe dieser analogen Quarz-Armbanduhr samt Gehäuse misst nur 0,98 mm. Am 8. Mai erhält Eterna für ihre hohen Verdienste um das Ansehen Europas in der ganzen Welt den „Grand PrixTriomphe de l'Excellence Europeenne".

1990er Jahre

1998 bringt Eterna die erste Porsche Design-Kollektion heraus.

2000er Jahre

Eterna besinnt sich ihrer Manufaktur-Vergangenheit und kreiert 2004 das Kaliber 6036, im darauffolgenden Jahr folgt die flache Manufaktur-Automatik 3030, 2007 das Kaliber 6037 und ein halbes Jahrhundert nach der Eterna-Matic unterstreicht der „Spherodrive” 2009 einmal mehr die Bedeutung winziger Kugellager in der mechanischen Uhrmacherei.

2010

Eterna lanciert das Handaufzugkaliber 3510 « Madison Eight-Days », ausgestattet mit dem Eterna Spherodrive, dem kugelgelagerten Federhaussystem und einer Gangreserve von über einer Woche.

2012

Eterna lanciert die Uhr Adventic, der erste Zeitmesser mit dem neuen Eterna-Manufakturkaliber 3843, das seinerseits durch den Eterna-Spherodrive-Mechanismus angetrieben wird.

2014

Mit dem Kaliber 39, auf dessen Basis sich nicht weniger als 88 unterschiedliche Werksversionen mit ein und demselben Basiswerkt effizient realisieren lassen, stellt die Grenchner Manufaktur einmal mehr ihre hohe Entwicklungskompetenz und Innovationskraft unter Beweis.